Mitte des 19. Jh. hieß der Besitzer Johann Baptist Beha. Er war der
Urgroßvater der jetzigen Wirtin und ein weit über die Grenzen des
Schwarzwaldes hinaus bekannter Uhrenmacher. Er baute Kuckucksuhren
in großen Serien. Durch sein handwerkliches Können und seine kauf-
männische Geschicklichkeit hat er wesentlich zum Aufblühen des
Schwarzwälder Uhrmachergewerbes beigetragen, und durch seine Ver-
bindung mit englischen Handelshäusern kam die Familie zu
Wohlstand und Reichtum.

J.B. Beha baute aber nicht nur Kuckucksuhren, sondern er be-
schäftigte sich auch mit anderen Problemen der Uhrmacherkunst.
So fertigte er z.B. eine Weltzeituhr an, die heute noch im Hotel
BAD in der Gaststube zu bewundern ist. Das Pendel hat eine Länge
von 2,5 Meter, ein Gewicht von 65 kg und ist ein Stockwerk höher
aufgehängt. J.B. Beha verwendete bei dieser Weltzeituhr ein
Kompensationspendel, eine Einrichtung, welche in der damaligen
Zeit im Schwarzwald beachtliches Aufsehen erregte. Die Scheibe des
Pendels hat einen Durchmesser von 50 cm. Die Uhr ist in eine Wand
eingebaut, so daß sie von zwei Seiten aus zu sehen ist. Auf dem
doppelseitigen Zifferblatt sind die Weltzeiten der Städte London,
Petersburg, Paris, Konstantinopel und New York abzulesen.